top of page
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
FAQ
Bei der pulsierenden Magnetfeldtherapie ist „viel“ nicht automatisch „besser“. Eine extrem hohe Feldstärke ist für den therapeutischen Erfolg nicht zwingend erforderlich, da die biologische Wirkung auf einem anderen Prinzip beruht.Die Biomag®-Technologie arbeitet mit präzise abgestimmten Parametern. Ziel der Therapie ist es, durch die magnetische Induktion schwache elektrische Ströme in den Nervenfasern und Zellen zu erzeugen. Diese feinen elektrischen Impulse verändern die Oberflächenpotenziale der Zellen, was die Mikrozirkulation (Durchblutung) und den Stoffwechsel verbessert. Anstatt das Gewebe mit massiven energetischen Impulsen zu reizen, unterstützt diese spezifische Abstimmung die physiologischen Prozesse sanft und zielgerichtet.Ein entscheidender Aspekt bei der Wahl Ihres Systems ist die Zulassung und Sicherheit:Zertifiziertes Medizinprodukt: Biomag®-Systeme sind aktive therapeutische Medizinprodukte der Klasse IIa, die nach der europäischen Medical Device Regulation (EU-MDR) zertifiziert sind. Das bedeutet, dass die verwendeten Feldstärken klinisch bewertet wurden, um das optimale Verhältnis zwischen therapeutischer Wirksamkeit und maximaler Patientensicherheit zu gewährleisten.Schonende Anwendung: Im Gegensatz zu unzertifizierten Hochleistungsgeräten aus dem Wellnessbereich, bei denen oft klinische Nachweise fehlen, ist die Biomag®-Therapie gezielt dafür konzipiert, sowohl in der professionellen Rehabilitation als auch sicher und schonend in der häuslichen Pflege eingesetzt zu werden.
Biomag® bietet damit die Sicherheit eines klinisch geprüften Systems, das auf nachhaltige Wirksamkeit bei höchster Verträglichkeit ausgelegt ist.
Die Wirksamkeit der pulsierenden Magnetfeldtherapie (PEMF) setzt nicht voraus, dass starke, spürbare körperliche Reize wie etwa Muskelzuckungen ausgelöst werden. Die Wirkung findet auf mikrozirkulatorischer und zellulärer Ebene statt.Der Unterschied zu extrem hochenergetischen Systemen ist physikalisch und biologisch begründet:Hochenergie-Systeme: Diese Geräte erzeugen oft ein so starkes Magnetfeld, dass die Reizschwelle der Nerven- und Muskelzellen überschritten wird. Dies führt zu einer direkten Depolarisation und äußert sich in unwillkürlichem Muskelzucken (Faszikulieren) – ein massiver Reiz für das Gewebe.Biomag®-Systeme: Die Biomag®-Technologie arbeitet unterschwellig und durchdringt das menschliche Gewebe gleichmäßig. Anstatt Muskelkontraktionen zu erzwingen, induziert das System schwache elektrische Ströme in den Zellen.Was passiert dabei im Körper? Durch diese Induktion verändern sich die Oberflächenpotenziale der Zellen. Dies führt zu einer Erweiterung der Blutbahn (Vasodilatation) und einer verbesserten Mikrozirkulation. Das Gewebe wird besser mit sauerstoffreichem Blut und Nährstoffen versorgt, während Stoffwechselabfälle schneller abtransportiert werden.Was spürt der Anwender? Das Magnetfeld selbst ist für den Menschen unsichtbar und oft nicht direkt fühlbar. Während der Behandlung können die Applikatoren ein leises Klopfen im Rhythmus eines Pulses erzeugen. Da sich jedoch die Durchblutung lokal verbessert, nehmen viele Anwender während oder nach der Therapie ein leichtes Kribbeln oder eine sanfte Erwärmung wahr. Wie stark diese Empfindungen sind, ist von Patient zu Patient unterschiedlich.
Die Wirksamkeit der Biomag®-Systeme basiert nicht auf bloßer „roher Intensität“, sondern auf effizienter elektromagnetischer Induktion. Dabei kommt es auf das exakte Zusammenspiel von Impulsform, 3D-Technologie und der Bauweise des Applikators an. Von den verfügbaren Applikatoren wird stets derjenige ausgewählt, der in Größe und Form am besten für das konkrete therapeutische Vorhaben geeignet ist. Die physikalische Reichweite eines Magnetfeldes hängt maßgeblich von der Größe der verbauten Spulen ab: Kompakte Lokal-Applikatoren (z.B. A2P mit 35.000 µT): Diese haben eine angepasste Form und werden dort angewendet, wo eine gezielte, intensive Einwirkung des Magnetfeldes erwünscht ist. Aufgrund der kleineren Spulen ist eine höhere Ausgangsintensität nötig, um das Feld tief ins Gewebe zu leiten. Flächen-Applikatoren & Matten (z.B. A12PL mit 5.000 µT): Sie finden Verwendung an Stellen, an denen die Größe entscheidend ist. Durch die große Fläche durchdringen sie ein großes Volumen homogen, weshalb eine moderate Intensität ausreicht. Ring-Applikatoren (z.B. A7S mit 2.000 µT): Diese haben die Form eines Hohlzylinders und werden durch Aufschieben auf den bestimmten Körperteil angewendet. Sie werden dort eingesetzt, wo eine gleichmäßige Einwirkung des Magnetfeldes für Tiefenanwendungen erwünscht ist.
Die patentierte Biomag® 3D-Technologie ist ein technisches Alleinstellungsmerkmal der Geräte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, bei denen alle Spulen eines Applikators gleichzeitig ein Magnetfeld erzeugen, werden hier die einzelnen Teile des Applikators kontrolliert und zeitlich nacheinander angesteuert.Der Vorteil: Wenn Spulen gleichzeitig arbeiten, können sich deren Magnetfelder überlagern und gegenseitig stören (Interferenzen), was die therapeutischen Impulse verzerrt. Durch die 3D-Technologie erzeugt jede Spule ihr Feld separat und ungestört in voller Intensität.Das Ergebnis: Es entsteht eine rotierende, schrittweise Anwendung. Die Abstrahlung des Magnetfelds von den einzeln eingeschalteten Teilen erfolgt zum Zeitpunkt des Impulses völlig ungestört und stets in voller Intensität. Die Abstrahlung benachbarter oder gegenüberliegender Teile wird nicht beeinflusst. Das maximiert die Effizienz der Energieübertragung in den Körper.
Die genaue Anwendungshäufigkeit und Dauer richten sich stets nach dem individuellen Beschwerdebild und den Vorgaben Ihres behandelnden Arztes. Als allgemeine Richtlinie für die Anwendung gemäß Herstellerangaben gelten folgende Empfehlungen: Häufigkeit: Im Regelfall wird eine Anwendung 2-mal täglich empfohlen. In Abstimmung mit dem behandelnden Arzt kann die Frequenz bei Bedarf auf 3-mal täglich oder mehr gesteigert werden. Dauer einer Sitzung: Die voreingestellten Programme der Heimtherapie-Geräte sind standardmäßig auf 20 Minuten optimiert, was die empfohlene Basisdauer darstellt. Je nach ärztlicher Empfehlung und Indikation kann eine einzelne Sitzung auf bis zu 90 Minuten verlängert werden. Anwendungszeitraum: Um die physiologischen Prozesse nachhaltig zu unterstützen, wird meist ein anfänglicher Anwendungszeitraum von mindestens zwei Wochen (Minimum 10 Anwendungen) empfohlen. Bei chronischen Beschwerden ist in der Regel eine längere, kontinuierliche Anwendung sinnvoll. Da es keine festgelegte maximale Anzahl an Anwendungen gibt, kann die Biomag®-Therapie bei Bedarf – und in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt – auch langfristig und wiederholt als begleitende Maßnahme in den Alltag integriert werden. Wichtiger Hinweis: Das Medizinprodukt darf nur zur positiven Beeinflussung von Gesundheitszuständen eingesetzt werden, die zuvor von einem Arzt diagnostiziert wurden und bei denen gleichzeitig Gegenanzeigen (Kontraindikationen) fachkundig ausgeschlossen wurden
Die Biomag® 3D-Magnetfeldtherapie ist für die Anwendung bei erwachsenen Patienten ab 18 Jahren bestimmt. Die Systeme sind so konzipiert und nach EU-MDR zertifiziert, dass sie flexibel eingesetzt werden können:Durch ausgebildetes medizinisches Fachpersonal in medizinischen Einrichtungen (z. B. Arzt, Physiotherapeut, Krankenschwester). Durch erwachsene Laienanwender oder Patienten in der häuslichen Umgebung, sofern eine Einweisung/Schulung zur sicheren Anwendung stattgefunden hat. Wichtig: Das Medizinprodukt darf keinesfalls von Kindern oder ungeschulten Personen gehandhabt werden. Wichtige Voraussetzungen für die Anwendung: Das Medizinprodukt darf nur zur positiven Beeinflussung von Gesundheitszuständen eingesetzt werden, die im Vorfeld von einem Arzt diagnostiziert wurden und bei denen gleichzeitig fachgerecht Gegenanzeigen (Kontraindikationen) ausgeschlossen wurden. Zusätzlicher Hinweis zur Abgabe in Österreich:Gemäß der nationalen Medizinprodukte-Abgabeverordnung dürfen diese Geräte zur Eigenanwendung durch Laien nur auf Grund einer ärztlichen Verschreibung abgegeben werden.
Da es sich um ein aktives Medizinprodukt handelt, das elektromagnetische Felder erzeugt, sind gemäß Bedienungsanleitung bestimmte Sicherheitsabstände einzuhalten: Schutz anderer Gegenstände (Abstand 1 m): Die Applikatoren können während der Anwendung Geräte und Gegenstände in unmittelbarer Nähe beschädigen, z. B. Armbanduhren, magnetische Datenträger oder Kreditkarten. Ein Abstand von 1 m zum Applikator gilt als sicher. Schutz des Medizinprodukts (Abstand 3,3 m): Tragbare und mobile Hochfrequenz-Kommunikationsgeräte können das Medizinprodukt beeinträchtigen. Innerhalb eines Abstands von 3,3 m sollten keine drahtlosen Kommunikationsgeräte betrieben werden, da sie den Betrieb des medizinischen Geräts beeinflussen könnten. Allgemeine Störungsminimierung: Das Medizinprodukt kann Funktionsstörungen verursachen oder den Betrieb von Geräten in der Nähe stören, die sich direkt daneben befinden. Es könnte notwendig sein, Maßnahmen zur Reduzierung dieser Wirkung zu treffen, wie z. B. eine Neuausrichtung oder ein Standortwechsel des Medizinprodukts. Hinweis des Herstellers: Prüfen Sie die Website https://www.biomag-magnetfeldtherapie.de/info/ auf aktuelle und andere wichtige Informationen und Gebrauchsanweisungen, einschließlich Optionen zur Garantieverlängerung.
Das Biomag® Medizinprodukt der Klasse IIa unterliegt regelmäßigen Funktions- und Sicherheitsprüfungen gemäß den geltenden Rechtsvorschriften. Die Intervalle richten sich nach dem Einsatzbereich und der Geräteausstattung: Für Gesundheitsdienstleister (professionelle Nutzung):Erste Kontrolle: 2 Jahre nach dem Datum der Inbetriebnahme. Weitere Kontrollen: Alle 12 Monate. Ab 10 Jahren nach Inbetriebnahme: Alle 6 Monate. Für die individuelle Nutzung in der häuslichen Pflege:Erste Kontrolle: 2 Jahre nach Inbetriebnahme des Medizinprodukts. Weitere Kontrollen: Alle 24 Monate. Ab 10 Jahren nach Inbetriebnahme: Alle 12 Monate. Sonderregel für Geräte mit Lithiumbatterie (Akku):Bei Medizinprodukten, die mit einer Lithiumbatterie ausgestattet sind, ist grundsätzlich alle 12 Monate ab dem Datum der Inbetriebnahme eine vorbeugende sicherheitstechnische Kontrolle durchzuführen. Wer führt die Kontrolle durch und was passiert bei Nichtbeachtung? Die sicherheitstechnische Kontrolle wird vom Hersteller oder einer von ihm autorisierten Organisation durchgeführt. Auf Grundlage dieser Kontrolle kann die Lebensdauer des Medizinprodukts verlängert werden. Bei Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Intervalle kann der Hersteller nicht für etwaige Schäden haftbar gemacht werden.
Für die Instandhaltung und Desinfektion des Steuergeräts und der Applikatoren sind die Vorgaben des Herstellers strikt einzuhalten: Steuergerät:Das Gerät ist stets vor mechanischer Beschädigung und Verunreinigung zu schützen. Wichtig: Während der Reinigung muss das Gerät immer vom Stromnetz getrennt werden! Die Desinfektion erfolgt mit Sani-Cloth® Active oder einem in der Zusammensetzung gleichen, alkoholfreien Desinfektionstuch für medizinische Oberflächen. Es dürfen keine Chemikalien wie Verdünnungs- oder Lösungsmittel verwendet werden, da diese die Oberfläche beschädigen. Applikatoren:Die Reinigung und Desinfektion erfolgt ebenfalls mit Sani-Cloth® Active oder vergleichbaren alkoholfreien Desinfektionstüchern. Bei der Anwendung im Haushalt wird eine Reinigung je nach Bedarf empfohlen, mindestens jedoch 1-mal pro Monat. Auch hier gilt: Keine Verwendung von chemischen Lösungsmitteln oder Verdünnungsmitteln.
bottom of page

